Berufshaftpflichtversicherung für Freiberufler

Berufshaftpflichtversicherung für Freiberufler

Berufshaftpflichtversicherungen sind auch für Freiberufler enorm wichtigEgal ob Arzt, Rechtsanwalt, Ingenieur, Heilpraktiker oder IT-Dienstleister – als Freiberufler sollten Sie sich schnellstmöglich um eine gute Berufshaftpflichtversicherung kümmern. Diese schützt Sie dann, wenn Ihnen im Beruf ein Fehler unterläuft, der möglicherweise Ihre Existenz gefährden könnte. Lesen Sie hier, ob und welche Berufshaftpflicht Freiberufler benötigen!

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Welches Risiko haben Freiberufler?

Als Freiberufler können Sie Ihre Haftungsrisiken durch eine entsprechende Versicherung decken lassen. Doch was bedeutet das eigentlich? Als Freiberufler haften Sie für Fehler, die Ihnen bei Ihrer Berufsausübung unterlaufen können. Wenn etwa ein Architekt fehlerhaft plant oder Ärzte einen Patienten falsch behandeln, dann können sich in der Folge beträchtliche Schadensersatzforderungen der durch einen beruflichen Fehler Geschädigten ergeben. Für verschuldete Schäden haften Freiberufler dann in unbegrenzter Höhe mit ihrem gesamten Vermögen. Schon eine kleine Unachtsamkeit bei der Ausübung Ihres Berufs kann daher existenzgefährdend sein.

Wer ist eigentlich Freiberufler?

Eine Definition des Begriffes Freiberufler durch den Gesetzgeber findet sich im Einkommenssteuergesetz (§ 18 EStG). Demnach gehen Freiberufler einer selbständig ausgeübten wissenschaftlichen, künstlerischen, schriftstellerischen, unterrichtenden oder erzieherischen Tätigkeit nach. Zudem gehören zu den freiberuflichen Tätigkeiten die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte (auch Zahn- und Tierärzte), Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, beratende Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigte, Heilpraktiker, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen, Steuerberater und ähnliche Berufe.

Wer muss sich mit einer Berufshaftpflicht absichern?

In Deutschland gibt es die Berufshaftpflichtversicherung, die ähnlich der privaten Haftpflichtversicherung bei berechtigten und unberechtigten Schadensersatzansprüchen Dritter einspringt. Für spezielle Berufsgruppen, die sogenannten Kammerberufe (zum Beispiel Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Ärzte) ist die Berufshaftpflicht sogar eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung. Ein Rechtsanwalt beispielsweise darf seinen Beruf erst dann ausüben, wenn er zuvor eine Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte abgeschlossen hat. Daneben ist die Berufshaftpflicht für Freiberufler vor allem für die wichtig, die im Dienstleistungsbereich tätig sind und denen durch eine falsche Auskunft oder Beratung ihrer Kunden erhebliche finanzielle Schäden entstehen können, wenn sie zur Verantwortung gezogen werden.

Welche Berufshaftpflichtversicherung Freiberufler benötigen

Da Freiberufler sehr verschiedenartige Tätigkeiten ausüben, fällt auch der Versicherungsbedarf zum Teil recht unterschiedlich aus. Je nach Art und Umfang des Haftungsrisikos eines Freiberuflers muss auch die Berufshaftpflichtversicherung individuell auf die zu versichernde Person abgestimmt werden. Hierbei ist auch wichtig, ob nur eine einzelne Person den Versicherungsschutz erhalten soll oder ob ein Freiberufler zum Beispiel auch seine Angestellten und deren Haftungsrisiken mitversichert. Für jeden Freiberufler ist es empfehlenswert, vor Abschluss einer Versicherung eine persönliche Beratung durch einen gesellschaftsunabhängigen Versicherungsprofi in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise findet sich schneller eine optimale Berufshaftpflicht, die auf den individuellen Bedarf zugeschnitten ist. Nutzen Sie die Chance und lassen Sie sich noch heute kostenlos und unverbindlich beraten!

Wie schützt die Berufshaftpflicht Freiberufler?

Die Berufshaftpflicht ist für Freiberufler enorm wichtig. Sobald während der Ausübung Ihrer beruflichen Tätigkeit Personenschäden, Sachschäden oder Vermögensschäden entstehen, kommt sie ins Spiel. Sie bietet Ihnen Unterstützung, wenn Dritte unberechtigte Schadensersatzansprüche gegen Sie erheben und zahlt bis zu einer vereinbarten Summe, falls die Forderungen berechtigt sind. Welche konkreten Haftungsrisiken die Versicherung abdeckt, ist dabei immer auch von Ihrem jeweiligen Beruf und Ihrer konkreten Tätigkeit abhängig. Besonders wichtig zu wissen bei der Berufshaftpflichtversicherung: Für Vermögensschäden kommt sie in der Regel nur dann auf, wenn es sich um sogenannte Personen- oder Sachfolgeschäden, also unechte Vermögensschäden handelt. Auf diese Details sollte beim Vergleich von Berufshaftpflichtversicherungen genau geachtet werden.

Berufshaftpflicht plus Vermögensschadenhaftpflicht

Wer sich neben unechten Vermögensschäden auch gegen echte bzw. reine Vermögensschäden absichern möchte, braucht eine entsprechende Vermögensschadenhaftpflicht. In der Praxis ist es manchmal schwierig, diese Versicherungsmöglichkeiten auseinanderzuhalten. Eine entsprechende Absicherung wird häufig auch in Kombination angeboten, das heißt, die Vermögensschadenhaftpflicht ist dann im Schutz der Berufshaftpflicht inbegriffen.

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Bester Schutz in Kombination mit einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Die Vermögensschadenhaftpflicht ist eine Variante der Berufshaftpflicht, die bei echten Vermögensschäden wichtig ist. Doch was ist eigentlich ein „echter“ Vermögensschaden? Anders als bei dem „unechte“ Vermögensschaden handelt es sich hierbei nicht um einen Vermögensschaden, der in der Folge eines Personen- oder Sachschadens entstanden oder solchen Schäden zuzuordnen ist. Vielmehr geht es um finanzielle Schäden, die durch die Verletzung vertraglicher und vermögensbezogener Sorgfaltspflichten entstehen. Ein Rechtsanwalt zum Beispiel, dessen Mandanten wegen einer falschen oder unzureichenden Rechtsberatung ein Vermögensschaden entsteht, braucht die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Ohne den Versicherungsschutz müsste er die finanziellen Folgen seiner fehlerhaften Beratung selbst tragen.